Der Stausee Dobra ist ein besonderes Naturjuwel im Waldviertel und verdankt seinen Namen der imposanten Ruine Dobra, die hoch über dem Wasser thront. Der See beginnt direkt unterhalb der Staumauer des Ottensteiner Stausees und zieht sich auf rund fünf Kilometern Länge eingebettet in eine ursprüngliche, nahezu unberührte Landschaft.
Steil abfallende Felsformationen und dichte Nadelwälder säumen das Ufer und verleihen dem Stausee seine eindrucksvolle, fast mystische Atmosphäre. Nicht umsonst leitet sich der Name „Dobra“ vom südslawischen Wort dobov ab – Wald. Die ruhige Lage und das klare Wasser machen den See zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber, Ruhesuchende und Abenteurer gleichermaßen.
Gemeinsam mit dem Ottensteiner Stausee zählt der Stausee Dobra zu den besten Raubfischgewässern Europas. Internationale Bekanntheit erlangte er durch außergewöhnliche Fänge: kapitale Hechte, Zander und Barsche sind hier keine Seltenheit.
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Die Burgruine Dobra zählt zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Ruinen des Kamptals. Sie liegt auf einer schmalen Landzunge, die weit in den See hineinragt, und bietet einen spektakulären Ausblick über die gesamte Seelandschaft. Der ehemalige Bergfried dient heute als Aussichtsturm und belohnt Besucher mit einem einzigartigen Panorama.
Für Abenteuerlustige wartet ein besonderes Highlight: Vom Burgareal startet der sogenannte Big Fly, eine rund 400 Meter lange Stahlseilrutsche, mit der man hoch über dem Wasser den See aus einer völlig neuen Perspektive erlebt.
